Wasser darf kein Luxusprodukt sein

Gemeinsam können wir dreitausend Menschen langfristig nachhaltig mit sauberem Trinkwasser versorgen

Unsere Arbeit - sauberes Wasser für die Terai-Region

Nachhaltig

Ein Teil des Erlöses vom lokalen Wasserverkauf fließt wieder in die Instandhaltung der Wasseraufbereitung. Wir garantieren eine langfristige Trinkwasserversorgung und -qualität durch Kompetenzentwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und ökonomischer Unabhängigkeit von ausländischen Geldern nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Anlage.

Unternehmerisch

In einer dreimonatigen Ausbildung wird den nepalesischen Frauen unternehmerisches Handeln vermittelt. Dies bedeutet insbesondere die Gewährleistung und Überprüfung guter kaufmännischer Praxis (bspw. Buchführung, Preissetzung), sowie der Sicherung der Wasserqualität. Zeitgleich entsteht eine sichere Einkommensquelle für die Frauen und in langer Hinsicht eigenständige Sozialunternehmen.

Stärkung der Frau

Im ländlichen Nepal sind Frauen durch patriarchalische Sozialstrukturen systematisch benachteiligt und haben es noch schwerer sich aus dem Griff der Armut zu befreien. Durch intensive Trainings bemächtigen wir sie die Anlagen selbstständig zu betreiben und verschaffen ihnen damit Zugang zu einem geregelten Lebensunterhalt. Damit soll die Rolle der Frauen in Gesellschaft vor Ort gezielt gestärkt werden.

Autark

Die gesamte Anlage wird von Photovoltaikanlagen betrieben und ist somit unabhängig von Benzinpreisen oder den täglichen Stromausfällen. Außerdem soll in einem von uns begleitetem Prozess das Projekt schrittweise an die Unternehmerinnen übergeben werden, damit wir uns nach etwa 5 Jahren mit gutem Gewissen aus dem Dorf zurückziehen können.

Zuverlässige Technik

Die Filteranlage der deutschen Firma „Autarcon“ hat eine Kapazität von 12 - 15 Litern pro Minute und kann somit den Bedarf nach Wasser von 3000 - 4000 Menschen decken. Autarcon wird die Installation und den technischen Teil der Schulungen übernehmen. Die Anlage verfügt über ein Online-Monitoring, welches bei der Behebung von technischen Problemen hilft und einen Überblick über Leistungskennzahlen aus Deutschland ermöglicht.

Kosten

Uns fehlen noch etwa 6.000 Euro um die bisher geplante Umsetzung zu gewährleisten. Die Gesamtkosten betragen 28.000 Euro. Die Hauptkostenträger sind die Wasseraufbereitungsanlage, die Bohrungen, die Pumpen, die Photovoltaikanlage, die Batterien und das kleine Gebäude, welches erbaut werden muss.

Falls Sie eine genaue Kostenübersicht benötigen, schicken wir Ihnen gerne alle Informationen zu.

In Nepal ist 2,3 Millionen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser erschwert oder ganz verwehrt. Große Teile des Wassers sind etwa von Schwermetallen und Arsen verseucht.  Umweltkatastrophen wie das Erdbeben im Jahr 2015 und die Überschwemmungen im vergangenen Sommer verschlimmern dieses Problem. Vor allem die ländlichen Regionen sind hiervon betroffen. Hier kommt die Hilfe meist verzögert, zu spät oder gar nicht an. Außerdem ist das verunreinigte Wasser für diese Menschen besonders gefährlich, weil ihnen neben der notwendigen medizinischen Versorgung auch Know-How und Ressourcen fehlen, um an der Situation eigenständig etwas zu ändern. Dazu kommt, dass die Lokalbevölkerung sich der Risiken häufig nicht bewusst ist und unzureichende Hygienestandards herrschen.  

Unser Ansatz unterscheidet sich maßgeblich von klassischer Entwicklungshilfe: wir möchten durch soziales Unternehmertum Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Mit Unterstützung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter verkaufen Frauen aus dem Dorf das aufbereitete Wasser und kümmern sich nach intensiven Schulungen selbstständig um die Instandhaltung der Anlagen.  
Vor Ort konnten wir durch die erfolgreich durchgeführten Bildungs- und Häuserbau-Projekte vertrauensvolle Beziehungen zu lokalen Partnern aufbauen.  
Zusätzlich zu regelmäßigen Reisen nach Nepal - welche selbstverständlich privat und nicht aus Spendengeldern finanziert werden - unterstützen diese lokalen Partner die Frauen bei der Sicherstellung guter Geschäftspraxis.  
So können wir einen ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser in Nepal schaffen!

Vor allem in abgelegenen Dörfern ist vielen Nepalesen der Zugang zu einer absoluten Lebensgrundlage verwehrt: sauberes Trinkasser. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung haben wir ein Konzept zur nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserversorgung entwickelt. Zentrales Ziel ist es, die Dorfgemeinschaft dazu zu befähigen, das Projekt mittelfristig selbst zu leiten. Sollen finanzielle Nachhaltigkeit gewährleistet und weitere Wasserprojekte finanziert werden können.